Blumen

Blumenzwiebeln

Als Faustregel gilt, Pflanztiefe gleich 2x Höhe der Zwiebel. Ist also die Zwiebel zum Beispiel 7 cm hoch, sollte Sie 14 cm tief liegen.

Blumenzwiebeln, welche im Frühjahr blühen, müssen im Herbst gesteckt werden.

Die im Sommer und Herbst blühen, müssen im Frühjahr in die Erde.

 

Übersicht der Frühjahrsblüher

zur Blütezeit: f = früh, m = mittelfrüh, s = spät                                                                                                                 

Name

Blütezeit

Pflanztiefe in cm

Wuchshöhe in cm

Nummer der Abbildungen rechts

Schneeglöckchen

f

7

–   35

1

Winterling

f

5

–   35

2

Krokusse

f

8

–   35

3

Anemonen

f

5

–   30

4

Traubenhyazinthen

f

8

–   45

5

Tulipa Turkestanica

f

8

–   40

6

Tulpen (botanisch)

f

10

–   60

7

Narzissen (Osterglocken)

m

12

–   80

8

Gartenhyazinthen

m

15

–   60

9

Tulpen (Hybriden)

m

15

– 100

10

Kaiserkrone

m

20

– 130

11

Waldhyazinthen

s

10

–   50

12

Tulpen (Maitulpen)

s

15

– 110

13

Iris

s

12

–   90

14

Riesen Zierlauch (Allium)

s

20

– 150

15

Eremurus (Hybriden)

s

18

– 160

16  

 

Übersicht der Sommer – und Herbstblüher

 zur Blütezeit: f = früh, m = mittelfrüh, s = spät 

Name

Blütezeit

Pflanztiefe in cm

Wuchshöhe in cm

Nummer der Abbildungen rechts

Sauerklee

F

5

–   30

1

Anemonen

F

5

–   60

2

Sparaxis

F

6

–   40

3

Ixias

F

6

–   60

4

Gartenfresien

S

5

–   60

5

Ranunkeln

S

5

–   50

6

Gladiolen (großblumig)

S

10

– 130

7

Blumenrohr

S

10

– 140

8

Begonien

S

5

–   50

9

Hybriden (asiatisch)

S

10

– 100

10

Trompetenlilien

S

15

– 130

11

Beetdahlien (Zwergdahlien)

H

10

–   60

12

Dahlien

H

15

– 180

13

Sterngladiolen

H

7

– 120

14

Montbretien

H

8

– 120

15

Beachten Sie auch die bekannten Symbole für sonnigen, halbschattigen oder schattigen Standort.

 

Blumenzwiebeln und Balkonblumen

Rosenstecklinge

Schnitt im Juli bis August; zweites bis drittes Auge unter der Blüte. Die Blüte wird entfernt. Das Laub bleibt dran.

Schnittfläche mit Bewurzelungspulver bestreuen.

Dann erfolgt das stecken in die Erde, welche aus einem Gemisch mit Sand sein sollte. Reichlich mit Wasser übersprühen. Es kommt ein Glas darüber. Hierzu empfehlen sich große Gurkengläser oder ausgediente Aquarien. Speziell bei Wärme müssen die Stecklinge immer übersprüht werden, um unter dem Glas einen Gewächshausefekt zu erreichen. Ich empfehle aus Erfahrung, mehrere Stecklinge einzusetzen, da nur etwa ½ davon bewurzeln, was nach 1 Monat geschieht.

Das Glas bleibt über den Winter darüber und wird etwas angehäufelt. Im Frühjahr kommt das Glas ab und der Steckling wird am Ort weiter gepflegt oder umgesetzt.

 

Knollenbegonien

Im Winter Knollen dicht nebeneinander in einer Kiste in einem halbdunklen Raum (Keller) kühl lagern.

Ab Februar / März in eine flache Kiste auf ca. 2cm Erde legen.

Unbedingt beachten, der halbrunde Teil ist unten! Aus der Delle mit den „Näschen“, welche nach oben zeigen muss, wachsen die Triebe. Diesen oberen Teil nicht mit Erde bedecken. Bis zu der Zeit nach den „Eisheiligen“ Mitte Mai kann man diese nach Austrieb auch in Töpfe pflanzen und dann ins Freie bringen.

Wenn diese nicht zu zeitig vorgetrieben werden, können diese auch direkt im Mai in die Kästen gepflanzt werden.

 

Tulpen

Wenn die Tulpen verblüht sind, nur die Blüte abschneiden, aber die Blätter dran lassen. Erst wenn es völlig abgewelkt ist, kann es über der Erde komplett abgeschnitten werden.

Es wird empfohlen, dann auch nach einigen Jahren die Zwiebeln auszugraben, da diese sich nach unten orientieren und untereinander drängeln.

 

Kaiserkrone

Zwiebeln im August bis Mitte September in 20-25cm Tiefe stecken. Aller 4-5 Jahre die Kaiserkrone versetzen oder besonders gut düngen. Stengel erst nach dem verwelken entfernen. Im Sommer kann man die Pflanze ausheben und die kleinen Zwiebeln entfernen. Man steckt sie entweder in ein Beet zum weiter wachsen oder am besten gleich an die Stelle, wo sie einmal stehen soll. Aber erst nach 2-3 Jahren wachsen dann blütenfähige Exemplare

 

Geranien überwintern

Hier gibt es 2 unterschiedliche Tipps

1.) Mutterpflanzen, kurz geschnitten, mit feuchten Wurzelballen in Plastikbeutel stecken und übereinander schichten. Im Keller lagern. Ab März wieder gießen

2.) in Kästen mit Erde einpflanzen, feucht halten, im Keller lagern, ab März hell stellen. Die eigene Erfahrung zeigt, es klappt nicht immer!

 

Clematis:

Pflanzenfuß vor direkter Sonneneinstrahlung schützen

im Frühjahr + Herbst düngen

Blütezeit Juli – September

beschneiden März auf 30cm ab Boden

 

Heide:

jährlicher Rückschnitt ab Mitte Mai

 

Hängebegonien:

Knollen ab Mitte Januar bis Ende März in Töpfe mit Torferde pflanzen. Nur flach mit Erde bedecken. Wenn erste Triebe sich zeigen, Töpfe in einen hellen, warmen Raum stellen. Erde mäßig feucht halten.

Im Sommer wiederholt düngen

 

Mammut – Bauern – Begonien

Ab Mitte Mai in Kästen setzen

Vortreiben= Knollen mit der Delle und den Trieben nach oben. Auf Garten oder Torferde setzen, nicht mit Erde bedecken.

 

Chrysantheme:

für sonnigen Standort, blüht September – Oktober

80 cm hoch

   

Prachtscharte:

sonniger Standort, blüht Juli – September; 80cm hoch

 

Diptam (brennender Busch):

Stelle markieren, nicht bearbeiten, treibt erst sehr spät aus

sonniger Standort, blüht Juni – Juli, 70cm hoch

 

Tränendes Herz:

treibt jedes Jahr aus dem Wurzelstock; darf nicht zurück geschnitten werden

halbschattiger Standort, blüht Mai – Juni; 60 – 80cm hoch

 

Schopflavendel:

sonniger Standort, blüht gesamten Sommer, verträgt leichten Frost

 

Lavendel:

sonniger Standort, blüht Juni – September

Rückschnitt nach der Blüte fördert die Zweitblüte

 

Steppenkerze:

sonniger Standort, Blütezeit Juni – Juli, 150 – 250cm hoch

Schnittblume

 

Rosen:

Buschrosen so tief pflanzen, dass die Veredlungsstelle ca. 5 cm in die Erde kommt, anhäufeln. Stammrosen bei Herbstpflanzung niederlegen und mit Erde bedecken. Pfahl setzen, im Frühjahr aufrichten und einmal in der Krone anbinden.

Schnitt nur im Frühjahr vornehmen auf 3-6 Augen.

 

Oleander

Ein warmer und sonniger Sommer ist für die Pflanze ideal. Bei kalten und verregneten Sommer kommen die Blüten nur spärlich. An heißen Tagen besteht ein starker Wasser – und Düngerbedarf. Bis Ende August Mehrnährstoffdünger wöchentlich zugeben. Ab September alles reduzieren. Da die Pflanze im Winter ins Haus geholt werden muss, empfiehlt sich, diese als Kübelpflanze zu ziehen. Blütenstände, welche sich im Herbst noch nicht geöffnet haben, entwickeln sich im Frühjahr weiter. In Kellerräumen mit 4 – 6° C sollte aller 2 – 3 Wochen gegossen werden. Im April kann die Pflanze wieder ins freie gebracht werden. Einen kurzen, kleinen Nachtfrost übersteht die Pflanze problemlos. Eine Vermehrung ist durch Stecklinge möglich. Sie werden ca. 10 cm (etwa 3 Blattpaare) unter dem Knoten geschnitten. Wurzeln treiben diese in humoser Erde oder in Gefäßen mit Wasser und diese können dann in großen Töpfen eingepflanzt werden. Noch ein wichtiger Hinweis > der Oleander ist eine Giftpflanze. Also keinesfalls Teile davon kauen und Kinder davon fernhalten!

 

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